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1860 baute sich der aus der Hempenstelle in Ekern stammende Johann Hinrich Hempen mit seiner Ehefrau Anna Catharina, geb. Bulge auf einem ½ ha Land ein Bauernhaus im Ammerländer Baustil, die heutige Bauerndiele. Es wurde zunächst nur eine kleine Landwirtschaft betrieben.
1990 folgte die Geschäftsübernahme durch Hans Gerd Brüntjen und Frau Ingeborg, geb. Prien. Zur gleichen Zeit wurde die Gaststätte gründlich renoviert. Nun konnten auch kleinere Gesellschaftsgruppen gut bedient werden. Danach erfolgte die Umgestaltung der gesamten Hinterhofanlage mit dem Ziel, diese in den gastronomischen Betrieb einzugliedern. Funktionsgerecht eingebunden in die alte Hofanlage wurde ein Wagenbauer, ein Backhaus und eine Remise, die man alle im alten Baustil neu errichtete. Den Innenraum der großen Scheune gestaltete man um, so dass hier auch große Veranstaltungen wie Scheunenfeste, Weinfeste, Tanz in den Mai und auch große Hochzeiten durchgeführt werden können. Heute wird der gastronomische Betrieb immer noch unter dem traditionellen Namen "Hempen Fied" betrieben. Er ist weit über die Grenzen des Ammerlandes hinaus bekannt und sehr beliebt durch die besondere Atmosphäre, die man kaum woanders findet. (Auszug aus der Dorfgeschichte der alten Bauernschaft Ekern 1270 - 1999 von Joh. Tirre)
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